Irland

Irland - Geschichte

Nach dem Zusammenbruch des weströmischen Imperiums kam das Christentum im 5. Jahrhundert n. Chr. nach Irland. 795 n. Chr. kamen die Wikinger und gründeten die ersten großen Siedlungen wie Dublin und Cork. Im 12. Jahrhundert begann das englische Engagement in Irland und brachte Irland 800 Jahre Krieg und Unterdrückung. Im Laufe der Geschichte wurde Irland oft von England vernachlässigt, was immer wieder zur Eigenständigkeit der Iren führte und wieder in brutalen Kämpfen endete.

Bis ins 18. Jahrhundert wurde der Hass zwischen Protestanten und Katholiken immer weiter geschürt, ehe die Katholiken Ende des Jahrhunderts nur noch ca. 5% des Landes bewohnten.

Jegliche Bemühungen Irlands, im 19. Jahrhundert eine Unabhängigkeit durchzusetzen, wurden von englischer Seite rigoros unterdrückt. Die wichtigsten politischen Themen in dieser Zeit waren die Freiheit Irlands und eine Landreform.

Die zwei Fronten aus Protestanten und Katholiken organisierten im Jahre 1911 etliche Massendemonstrationen. Während die Katholiken die Unabhängigkeit Irlands forderten, wollten die Protestanten eine Trennung vom Mutterland unter allen Umständen verhindern. In dieser Zeit entstanden paramilitärische Organisationen auf beiden Seiten.

Ein bedeutendes Ereignis war der Osteraufstand 1916 in Dublin. Dieser konnte nochmals von englischer Seite niedergeschlagen werden.

Der Unabhängigkeitskrieg von 1919-1921 brachte Irland dann aber die Unabhängigkeit, die 1921 auch von englischer Seite akzeptiert wurde. Die bekannteste Organisation aus dieser Zeit war die IRA, die in der jüngeren Geschichte Irlands für zahlreiche Tote verantwortlich war und erst 1998 offiziell zerschlagen wurde.