Reiseführer Irland

Sie suchen Informationen über Irland? Dann sind Sie hier genau richtig! Auf dieser Seite wird Ihnen die Republik Irland in allen Kategorien ausführlich vorgestellt.

Auf den hier aufgeführten Seiten finden Sie alles, was Sie über Irland wissen müssen.

Sehenswürdigkeiten

Wie auch die Nachbarländer hat Irland Sehenswürdigkeiten zu bieten, die alle darauf warten entdeckt zu werden.

Zu den bekanntesten Irland Sehenswürdigkeiten gehören die beeindruckenden Felsklippen Cliffs of Moher. Von diesen hat man die besten Aussichten in ganz Irland. Der Ring of Kerry, eine Panoramastrecke die sich über 170 km an der Westküste von Irland erstreckt, ist eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit in Irland.

In Irland befindet sich mit dem Phoenix in Dublin der größte Stadtpark in ganz Europa. Für Romantiker emfpfiehlt sich eine Tour zu den Aran Inseln. Diese zählen zu den romantischsten Stellen in Irland.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Irland ist die Steinwüste an der Westküste, die “The Burren” genannt wird. Weiter ist Irland natürlich für seine vielen Burgen bekannt. Dazu zählen zum Beispiel das Bunratty Castel, das Chair Castle, das Charles Fort und das Trim Castle. Dazu zählen auch die Glendalough. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Klosterruinen, südlich von Dublin in den Wicklow Mountains.

Weitere Irland Sehenswürdigkeiten sind:

  • Castletown House in der Nähe von Celbridge
  • Mellifont Abbey in der Nähe von Tullyallen
  • Rock of Cashel
  • Connemara im County Galway
  • Der Giant’s Causeway, Irlands achtes Weltwunder
  • Newgrange, ein heidnischer Begräbnisplatz, der um 3200 v.Chr. entstand

Sprachen

Auf Irland wird von der Mehrheit der Bevölkerung nicht Irisch sondern Englisch als Muttersprache gesprochen, obwohl Irisch die offizielle Amtssprache von Irland ist. Somit gibt es mehr Ir*innen, die Englisch, aber kein oder nur gebrochen Irisch sprechen können. Irisch unterscheidet sich nur durch den irischen Akzent, der in die englische Sprache mit eingeflossen ist. Weitere Sprachen die auf Irland gesprochen werden sind Shelta, Scots und Ullans. Shelta ist die Sprache der Traveller von Irland. Es basiert im Wortschatz auf dem Irischen, ist also auch eine keltische Sprache und wird in Irland von ca. 6000 Menschen verwendet.

Klima

Wie bei den meisten Ländern in dieser Region ist auch das Klima von Irland gemäßigt. Jedoch herrscht aufgrund des nordatlantischen Stromes ein wesentlich wärmeres Klima in Irland als in anderen Ländern auf diesem Breitengrad. Irland ist in manchen Regionen ein besonders regenreiches Land. Besonders auf Valentina Island ist die Niederschlagsrate mit 1400 mm pro Jahr sehr hoch. Auf Valentina Island fällt somit im Jahr fast doppelt soviel Regen wie z.B. in Dublin mit 762mm pro Jahr.

Die Regenmonate von Irland liegen zwischen August und Januar. Die sonnenreichsten Monate in Irland sind der Mai und der Juni. Hier liegt die durchschnittliche Sonnenstundenzahl bei fünf bis sieben Stunden. Juli und August sind mit 14 °C bis 16 °C die beiden wärmsten, Januar und Februar sind mit einer Durchschnittstemperatur von 4 bis 7 °C die beiden kältesten Monate des Jahres. Auch Irland bleibt von starken Winden nicht verschont. Besonders von Dezember bis Februar sorgen atlantische Tiefdruckgebiete für starke Stürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h. Im Sommer kommt es in Irland gelegentlich zu Gewitterstürmen.

Bevölkerung

Die Hauptstadt von Irland ist Dublin und insgesamt leben in Irland 4,9 Millionen Menschen. Das Bevölkerungswachstum von Irland liegt bei 1,133% und im Schnitt erreichen Männer ein Alter von 75,44 Jahren und Frauen ein Alter von 80,88 Jahren.

Etwa 60 % der Einwohner*innen von Irland leben in Städten und Großstädten, der übrige Teil der Bevölkerung in kleineren Stadtgemeinden, Dörfern oder auf Gehöften in ländlichen Gegenden. Nur die Hauptstadt Dublin hat mehr als 1.000.000 Einwohner. Die zweitgrößte Stadt von Irland ist Cork, mit knapp 190.000 Einwohnern. Darauf folgt Limerick mit über 91.000 Menschen und Galway mit 72.000 Einwohner*innen. Die Insel gehört mit lediglich 60 Einwohnern pro km² zu den am dünnsten besiedelten Ländern der EU, lediglich die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sind weniger dicht besiedelt. Die Zuwanderungszahlen liegen jährlich bei ca. 100.000. Etwa die Hälfte der Zuwanderer kommen aus den 12 EU Staaten.

Geschichte

Nach dem Zusammenbruch des weströmischen Imperiums kam das Christentum im 5. Jahrhundert n. Chr. nach Irland. 795 n. Chr. kamen die Wikinger und gründeten die ersten großen Siedlungen wie Dublin und Cork. Im 12. Jahrhundert begann das englische Engagement in Irland und brachte Irland 800 Jahre Krieg und Unterdrückung. Im Laufe der Geschichte wurde Irland oft von England vernachlässigt, was immer wieder zur Eigenständigkeit der Iren führte und wieder in brutalen Kämpfen endete.

Bis ins 18. Jahrhundert wurde der Hass zwischen Protestanten und Katholiken immer weiter geschürt, ehe die Katholiken Ende des Jahrhunderts nur noch ca. 5% des Landes bewohnten. Jegliche Bemühungen Irlands, im 19. Jahrhundert eine Unabhängigkeit durchzusetzen, wurden von englischer Seite rigoros unterdrückt. Die wichtigsten politischen Themen in dieser Zeit waren die Freiheit Irlands und eine Landreform.

Die zwei Fronten aus Protestanten und Katholiken organisierten im Jahre 1911 etliche Massendemonstrationen. Während die Katholiken die Unabhängigkeit Irlands forderten, wollten die Protestanten eine Trennung vom Mutterland unter allen Umständen verhindern. In dieser Zeit entstanden paramilitärische Organisationen auf beiden Seiten. Ein bedeutendes Ereignis war der Osteraufstand 1916 in Dublin. Dieser konnte nochmals von englischer Seite niedergeschlagen werden.

Der Unabhängigkeitskrieg von 1919-1921 brachte Irland dann aber die Unabhängigkeit, die 1921 auch von englischer Seite akzeptiert wurde. Die bekannteste Organisation aus dieser Zeit war die IRA, die in der jüngeren Geschichte Irlands für zahlreiche Tote verantwortlich war und erst 1998 offiziell zerschlagen wurde.

Infrastruktur

Die Infrastruktur in Irland zählt nicht zu den ausgeprägtesten in Europa. Der Schienenverkehr besteht aus einem recht dünnen Eisenbahnnetz. Der meiste Verkehr erfolgt mit Bussen und PKW. Wie in Großbritannien, herrscht auch in Irland Linksverkehr.

Die Straßen werden in Irland in eine von vier Kategorien eingeteilt. Motorways (Kürzel M) sind vergleichbar mit unseren Autobahnen. Darüber hinaus gibt es noch National Roads (Bundesstraßen), Regional Roads (Landstraßen) und Local Roads (kleine Verbindungsstraßen) . Der größte Flughafen Irlands ist der Flughafen in Dublin.

Wirtschaft

Irland ist seit 2005 eines der reichsten Länder in der Europäischen Union und sogar auch weltweit. So hat Irland nach Luxemburg das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen in der EU. Das Pro-Kopf-Einkommen von Irland ist ca. 30 % höher als in Deutschland. Durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn, liegt das monatliche Einkommen nicht unter 1183 Euro. Auch die Unternehmenssteuer ist mit 12,5 % im Vergleich zu anderen Ländern eine der geringsten. Zwischenzeitlich wurde die Unternehmenssteuer sogar auf 10 % gesenkt um noch attraktiver für ausländische Unternehmen zu sein.

Das Bruttoinlandsprodukt von Irland liegt 2008 bei 187.5 Milliarden Euro und ist im Vergleich zu Vorjahr um 3,76% Prozent gestiegen. Die Mehrwertsteuer liegt bei 21 % auf Güter und bei 12 % auf Dienstleistungen. Die Arbeitslosenquote von Irland liegt bei 5,00 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % gestiegen. Ausländische Unternehmen haben einen nicht unerheblichen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung von Irland. Besonders die Exporte in der Informations- und Kommunikationstechnologie lagen 2003 bei 21 Mrd. €. Somit hatten ausländische Unternehmen einen Anteil von 26 % der Exporte von Irland.

Die wichtigsten Exportpartner von Irland sind die USA mit 18,7%, Großbritannien mit 17,9%, Belgien 14,4%, Deutschland mit 7,8%, Frankreich mit 5,8% und Italien mit 4,2%. Zu den wichtigsten Importländern gehören Großbritannien mit 37,5%, USA mit 11,5%, Deutschland mit 9,6% und die Niederlande mit 4,6%. Zu den in Irland ansässigen Firmen gehören Microsoft ,Dell, IBM, Intel, Hewlett Packard und Symantec, die die finanzpolitischen Vorteile von Irland nutzen. Diese Firmen beschäftigten bereits 2003 mehr als 1 % der Bevölkerung von Irland. Auch viele Banken haben Standorte in Irland errichtet.

Politik

Die Republik Irland ist ein souveräner Staat mit einer repräsentativen Demokratie unter einem parlamentarischen System mit Präsident, Premierminister und Parlament. Die zwei größten Parteien von Irland sind Fianna Fail und Fine Gael. Der Ministerpräsident - auf Irland Taoiseach genannt - ist Brian Cowen. In Irland besteht derzeit eine Koalition aus drei Parteien. Fianna Fail mit 78 Abgeordneten, die Grünen mit 6 Abgeordneten und die Progressiven Demokraten mit 2 Abgeordneten.

Das Parlament von Irland wird Oireachtas genannt und besteht aus zwei Kammern und dem Präsidenten. Der Senat bildet in Irland das Oberhaus und das Repräsentantenhaus bildet das Unterhaus von Irland. Der Senat von Irland besteht aus 60 Mitgliedern. Von diesen 60 Mitgliedern wurden 11 durch den Premierminister von Irland ernannt. Die anderen 49 Mitglieder werden von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gewählt. Davon werden je elf Mitglieder aus Landwirtschaft und Arbeiterschaft, neun aus Industrie und Handel, sieben aus der öffentlichen Verwaltung, sechs aus Universitäten und fünf aus Kultur und Erziehung gewählt. Diese Wahlen finden innerhalb von 90 Tagen nach der Auflösung des Repräsentantenhauses statt. Das Unterhaus von Irland besteht aus 166 Mitgliedern. Die Anzahl der Mitglieder ist von der Einwohnerzahl von Irland abhängig. Die Aufteilung ist so ausgelegt, dass auf je 30.000 Einwohner ein Abgeordneter gewählt werden muss. Gewählt werden die Mitglieder des Unterhauses von Irland nach der übertragbaren Einzelstimmgebung in 43 Wahlkreisen, in denen je zwischen drei und fünf Mandate vergeben werden.

Die Wahlen müssen innerhalb von 30 Tagen nach der Auflösung des Repräsentantenhauses stattfinden. Zur Zeit wird das Unterhaus für höchstens fünf Jahre gewählt. Es ist auf Irland jedoch möglich, die Wahlen vorzuziehen. Irland stellte von 2002 bis 2004 mit Pat Cox den Präsidenten des Europaparlaments. Das Militär von Irland wird Irish Defence Forces genannt und teilt sich in Heer, Marine und Luftwaffe auf. Das Heer trägt den Namen Irish Army, die Marine Naval Service und die Luftwaffe von Irland nennt sich Irish Air Corps. In der Armee von Irland dienen 11.000 Soldaten. Davon gehören 8500 Soldaten dem Heer an. Neben der Berufsarmee gibt es auf Irland noch die Reserve Defence Force, die aus der Army Reserve und der Naval Service Reserve besteht.

Geographie

Irland ist ein, im Nordatlantik liegender, Inselstaat im Nordwesten von Europa. Irland weist eine Gesamtfläche von ca. 70.280 km² auf und die Länge der Küstenlinie von Irland beträgt ca. 1.450 km. Typisch für die irische Geographie sind die zentral gelegenen, von Gebirgen umschlossenen Ebenen. Politisch ist die Insel in das britische Nordirland und die Republik Irland geteilt. Die Irische See trennt Irland von den Britischen Inseln, die Keltische See liegt zwischen Irland und dem europäischen Festland. Der höchste Berg von Irland ist der Carrauntoohil mit 1.041 m. Das Flachland im Zentrum von Irland ist umringt von Gebirgsketten. Im Südwesten von Irland, im County Kerry, liegen die Gebirge: Comeragh Mountains, Blackstair Mountains, Wicklow Mountains, the Mournes, Glens of Antrim, Sperrin Mountains, Bluestack Mountains, Derryveagh Mountains, Ox Mountains, Nephinbeg Mountains und die Twelve Bens/Maumturks. Einige wenige Bergketten liegen im südlichen Landesinnern, darunter die Galtee Mountains, Silvermines und die Slieve Bloom Mountains. Die meisten Berge überschreiten nur knapp die 500 m-Grenze.

Der Shannon ist der längste Fluss auf Irland. Mit etwa 386 km Länge ist der Shannon auch der längste Fluss der Britischen Inseln. Der längste Fluss von Irland entspringt im County Cavan und fließt auf einer Strecke von etwa 260 km südwärts und trennt das morastige Binnenland vom Westen Irlands und bildet drei größere Seen: Lough Allen, Lough Ree und den Lough Derg. Der größte See in Irland ist der Lough Neagh in Ulster, mit einer Fläche von 396 km² und 30 km Länge sowie 15 km Breite. Laut einer Legende die sich in Irland erzählt wird, kämpfte der Riese Fionn mac Cumhaill mit einem anderen Riesen in Schottland und griff nach einem Klumpen Lehm um diesen nach seinem Kontrahenten zu werfen. Der Klumpen landete in der Irischen See und wurde zur heutigen Isle of Man, während sich das Loch mit Wasser füllte und zum Lough Neagh wurde. Andere größere Flüsse sind der Lee, der Blackwater, der Nore, der River Liffey, der Suir, der Barrow und der Boyne.

Flora & Fauna

Irland kann nicht so viel Artenreichtum wie das europäische Festland oder die Nachbarinsel Großbritannien vorweisen. Denn die Grüne Insel wurde am Ende der letzten Eiszeit von Großbritannien getrennt, viele Pflanzen erreichten Irland nun nicht mehr. Trotzdem hat Irland landschaftlich einiges zu bieten. So konnten etwa (anders als auf dem Kontinent) Moore, Dünen und Feuchtland in Irland überdauern, da das Land aufgrund der niedrigen Bevölkerungszahl nur gering genutzt wird. In diesen Gebieten gibt es Heidekraut, Moos- und Flechtenarten. In den Burren von Irland wachsen auf karbonhaltigem Kalkstein arktische sowie alpine und mediterrane Pflanzen, aber auch seltene Orchideenarten. Subtropische Pflanzen und Bäume sind bei Killarney und Glengariff, in der Grafschaft Kerry, zu finden. Vor allem im Frühsommer und Sommer sind überall wild wachsende Rhododendren und Fuchsienhecken in Irland zu finden. Wälder findet man in Irland leider kaum noch, da diese im 17. Jahrhundert größtenteils gerodet worden sind. Man kann jedoch noch Eichen, Kiefer- und Fichtenarten sowie Tannen und Lärchen in Irland finden.

Durch den nach der Eiszeit stark angestiegenen Meeresspiegel, wurde Irland und somit auch die Tierwelt isoliert. Dadurch ist Irland weniger artenreich als das europäische Festland oder die Nachbarinsel Großbritannien. Von den nur 31 in Irland heimischen Säugetieren, sind einige, wie der Dachs, der Rotfuchs oder der Igel, sehr häufig, während andere, wie der Rothirsch, nur in Nationalparks anzutreffen sind. Auf Irland gibt es wegen der Isolation auch keine Schlangen, da diese die Eiszeit nicht überlebten und sich deshalb nicht wieder ansiedeln konnten. Auf Irland brüten viele verschiedene Vogelarten. So kann man, bei den vielen kleinen Seen und Marschgebieten im Westen und in den Midlands Wasservögel wie etwa Moorhühner, Wildgänse und Wildenten, Schwäne und Brachvögel beobachten. Insbesondere in den Städten und Dörfern sind Krähen weit verbreitet, in den Wäldern findet man Drosseln, Amseln, Dompfaffe und Buchfinken. Die Ostküste von Irland ist der Lebensraum von verschiedensten Delfinarten. Eine regelrechte Plage sind die vielen Mücken auf Irland. Diese finden in den vielen kleinen Seen und Moorgebieten den idealen Lebensraum.

Essen & Trinken

Die irische Küche kann in die Kategorie “Hausmannskost” zugeordnet werden. Besonders oft werden Rind und Lammfleisch, Geflügel, Eier, Lachs, Forellen und Krebse in den irischen Gerichten verarbeitet. Ein typisch irisches Frühstück besteht aus Eiern, Bratkartoffeln, Speck, Blutwurst und Leberwurst sowie irischen Schweinswürstchen. Dazu werden verschiedene Gemüsesorten wie Tomaten oder gebackene Bohnen serviert. Also Grundlage wird Toast oder ein dunkles, unfermentiertes Sodabrot, Butter und verschiedene Marmeladen gereicht. Die Getränkeauswahl ist bei einem irischen Frühstück ebenfalls sehr vielfältig.

Der irische Schwarztee (Irish Breakfast), eine malzige, Assam-basierte Teemischung, und Orangensaft sind jedoch die Getränke, die am meisten getrunken werden. Beliebte Hauptgerichte in Irland sind Stewing Beef (Gulasch), Roasts (Schmor- und Bratenstücke). Beliebte alkoholische Getränke sind das berühmte Guinness und Kilkenny, ein malzig schmeckendes Ale, oder Cider. Natürlich darf in Irland der berühmte irische Whiskey und Scotch nicht fehlen.

Film & Musik

Die Filmindustrie von Irland ist zwar nicht so stark ausgeprägt wie in anderen europäischen Ländern, allerdings werden die irischen Landschaften gerne als Filmkulissen genutzt. So wurden hier Teile von Filmen wie Braveheart und Der Soldat James Ryan gedreht. Zu den bekanntesten Schauspielern von Irland zählen Collin Farrel, Liam Neeson und Pierce Brosnan. Die berühmtesten Regisseure aus Irland sind John Moore, Jim Sheridan und Neil Jordan. Von diesen stammen auch die bekanntesten irischen Filmproduktionen Mein linker Fuß, Im Namen des Vaters, Der Boxer und Michael Collins sowie The Crying Game.

Die Musik aus Irland ist für ihren typischen wilden Stil bekannt. Dieser wird besonders durch die typisch irischen Instrumente wie die Fiddle, Tin Whistle und die Harfe beeinflusst. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wird die irische Volksmusik noch sehr weit in der irischen Bevölkerung verbreitet. Die bekannteste Musikband aus Irland ist U2 mit dem weltberühmten Frontsänger Bono. Der frühere Sänger der Boomtown Rats Bob Geldorf ist ebenfalls gebürtiger Ire. Weitere bekannte Musikbands aud Irland sind Ash, Boyzone, die Kelly Family, The Cranberries, The Corrs und Snow Patrol die allesamt sehr berühmte Lieder veröffentlicht haben. Das größte Musikfestival irischer Musik ist das sogenannte Fleadh Cheoil na hÉireann. Irland ist mit sieben Siegen das erfolgreichste Land beim Eurovision Song Contest. Zwischen 1992 und 1994 gewann Irland sogar drei Mal in Folge.

Kunst & Literatur

Die ältesten Kulturdenkmäler Irlands sind die in der Steinzeit entstandenen, Megalithgräber. Diese ziehen noch heute viele Touristen an, die sich diese imposante Sehenswürdigkeit in Irland anschauen wollen. Unabhängig von den Einflüssen der römischen Kunst, entwickelten sich in Irland eigene Kunststile. Sowohl keltische, als auch germanische und christliche Elemente wurden in die Kunststile integriert. Als besonderen künstlerischen Bereich gilt sicherlich die Literatur Irlands. Diese lässt sich in vier Epochen einteilen und hat Autoren wie Jonathan Swift, Brendan Behan und Oscar Wilde, auch über die irischen Grenzen hinaus, berühmt gemacht. Einige musikalische Instrumente, wie die Harfe, Fidel oder der Dudelsack sind in Irland besonders beliebt und machen die irische Musik auf ihre Art außergewöhnlich.

Von einer eigenständigen irischen Literatur, kann man erst seit der „irischen Renaissance“, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, reden. Davor wurden die meisten Künstler, auch auf eigenen Wunsch hin, eher zum englischen Kulturraum gezählt. Es gibt bereits vier irische Träger des Literaturnobelpreises. Dies sind William Butler Yeats, George Bernard Shaw, Samuel Beckett und Seamus Heaney.

Sport

Zu den beliebtesten Sportarten auf Irland gehören die traditionellen Sportarten wie Gaelic Football und Hurling. Aber auch Fußball ist auf Irland sehr beliebt. Allerdings nur wenn die Nationalmannschaft von Irland auftritt. Auf Vereinsebene spielt Fußball auf Irland eine eher untergeordnete Rolle. Der bekannteste Fußballspieler von Irland ist Roy Keane. Neben Fußball sind Eishockey, Rugby und der traditionelle Irische Handball populäre Sportarten auf Irland . Da Rugby seinen Ursprung auf den britischen Inseln hat, ist es nicht verwunderlich, dass Irland zu den Top-Teams im Rugby gehört.

Stars und Sternchen

Die meisten Berühmtheiten aus Irland findet man in der Musikszene. Einer der bekanntesten Rockbands weltweit und Mitglied in der Rock and Roll Hall of Fame ist die irische Band U2. Die Band um den Sänger Bono setzt sich, genau wie Bob Geldorf, auch verstärkt für soziale Belange ein. Auch die sehr erfolgreiche Kelly Family kommt ursprünglich aus Irland. Neben den Musikern gibt es auch einige bekannte Schauspieler die aus Irland kommen. Hierzu zählen unter anderem Colin Farrell, Liam Neeson und der James Bond Darsteller Pierce Brosnan. Im Bereich der Literatur zählen zu den bekanntesten Persönlichkeiten, der Autor von „Gullivers Reisen“, Jonathan Swift und Samuel Beckett.

Religionen

Auf Irland bekennen sich 86,8 Prozent der Bevölkerung zum römisch-katholischen Glauben. 3,0 Prozent gehören der anglikanischen Church of Ireland an und es gibt noch 1,3 Prozent, die anderen christlichen Kirchen sowie 0,8 Prozent die dem Islam angehören. Die römisch-katholische Kirche von Irland besteht aus vier Erzbistümern mit Sitzen in Tuam, Armagh, Cashel, und Dublin. Primas von ganz Irland ist der Erzbischof von Armagh. Schottische Siedler haben die presbyterianische Kirche nach Irland gebracht. Besonders in Nordirland ist dieser Glauben weit verbreitet. Neben diesen gibt es noch weitere kleine Kirchen, wie die methodistischen und evangelisch-lutherischen Kirchen.

Bildungssystem

Das Bildungssystem von Irland ist vergleichbar mit dem anderer europäischer Länder. So gibt es auch auf Irland eine dreistufige Schulaufbahn. Diese werden in die Stufen Primär, Sekundär und höhere Bildung aufgeteilt. Durch das stetig wachsende Wirtschaftswachstum von Irland, ist das Bildungswesen von Irland hohen Anforderungen unterworfen. Bestimmt wird das Bildungssystem von Irland vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft (Department of Education and Science). Neben dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft tragen die Nationale Bildungsbehörde von Irland sowie die Behörde für höhere Bildung die Umsetzung der ministeriellen Vorgaben. Die derzeitige Bildungsministerin von Irland ist Mary Hanafin.

Auf Irland gilt die Schulpflicht von sechs bis fünfzehn Jahren. Eine schulische Ausbildung kann auch von Zuhause durchgeführt werden. Jedoch wird dies auf Irland eher negativ angesehen. Die Unterrichtssprache in Irland ist Englisch. Eine Ausnahme bilden die die so genannten „gaelscoil“. Auf diesen Schulen wird ausschließlich auf Irisch unterrichtet. Die Vorlesungen in des Universitäten von Irland werden hauptsächlich in Englisch angeboten. Bis zum Jahr 1973 gab es die Vorschrift, dass alle Schüler einen Irisch-Sprachtest bestehen mussten, um den sekundären Abschluss zu erreichen. In öffentlich finanzierten Bildungseinrichtungen ist das Lehren der irischen Sprache allerdings weiterhin Pflicht. Es gibt Ausnahmeregelungen für Studenten/Schüler, die eine längere Zeit im Ausland verbracht haben oder Lernschwierigkeiten haben.

Universitäten

In Irland gibt es insgesamt 10 Universitäten, die sich allerdings in konstituierende Universitäten unterteilen. Die größte Universität ist die National University of Ireland. Dabei handelt es sich um ein staatlich geführtes Universitätssystem, welches ihren Sitz in der Hauptstadt Dublin hat. Die Universität von Irland besteht aus vier konstituierenden Universitäten und zu dem aus insgesamt fünf anerkannten Colleges. Die älteste und angesehenste Universität in Irland ist das Trinity College, welches auch unter dem Namen Universität von Dublin bekannt ist. Das Trinity College wurde im Jahre 1592 von Königin Elisabeth gegründet und wurde nach dem Vorbild der Colleges von Oxford und Cambridge geschaffen. Andere Universitäten in Irland sind zum Beispiel Dublin City University und die jüngste Universität von Irland, die University of Limerick. Diese wurde im Jahre 1972 gegründet. Die Studiengebühren für eine Universität in Irland betragen je nach Universität zwischen IR£ 700 und IR£ 3.300.

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